Eine Geschmack Sache

e-mops – Ladestationen für Elektroautos

Aufbauend auf dem Vorgänger ist der e-Soul MY 2019 gefälliger in den Proportionen geworden. Die Technik ist vergleichbar zum e-Niro. Also in dieser Version 64kWh Akku und 150kW Leistung. Bei aller Reichweiteneuphorie darf man nicht verheimlichen, dass es auch von beiden Modellen eine Variante mit 40kWh Akku gibt, die deutlich billiger ist und für die meisten im Stadtverkehr durchaus ausreichen sein kann.


Kia bietet 7 Jahre Garantie bis 150000km (je nachdem was eher eintritt), das ist ein starkes Argument sich privat für ein solches Fahrzeug zu entscheiden. Für Firmen, die meistens für 3 oder 4 Jahre leasen, ist das eher zweitrangig.


Der Innenraum des e-Soul ist ähnlich sauber verarbeitet wie der des e-Niro, aber für meinen Geschmack etwas pfiffiger gestaltet. Das Auto macht schon beim hinschauen Spaß.
Die Ladefläche ist groß und durch das hohe Heck sehr geräumig. Da passt auch mal ohne Kampf der Elemente ein Bike, oder sonst etwas Sperriges rein.


Sehr modern ist auch das Navigationssystem, das mit einer SIM Karte ausgestattet ist und in Echtzeit Verkehrsdaten empfängt. Ganz neu ist das ja nicht und Google macht uns vor, dass das auch mit dem Handy hervorragend funktioniert. Diese Anbindung scheint beim e-Niro nur per Hot Spot zu funktionieren und das mag nicht jeder einrichten. In den Zeiten ständiger Staus, kann ein solches System sicher eine Kaufentscheidung beeinflussen.


Die Technik ist vergleichbar zum Niro. Die Rekuperation wird am Lenkrad eingestellt und Fahrmodi sind es auch die bekannten vier: ECO, Normal, Sport, ECO+ (hier werden alle überflüssigen Verbraucher abgeschaltet auch die Klimaanlage). Leise und ohne Knarzgeräusche geht es auf die Fahrt. Wir haben auch mal Autobahn ausprobiert, da der e-Soul sicher kein Aerodynamikwunder ist. Deshalb waren wir umso mehr überrascht, dass dann im Mix nur ca. 15kWh/100km trotz voll arbeitender Klimaanlage angezeigt wurden.


Der e-Soul ist etwas träger im Ansprechverhalten als der e-Niro kann aber trotzdem mühelos beschleunigen. Er fühlt sich im Fahrmodus "Normal" aber wohler als bei ECO.


Am Ende würde mein Herz mehr für den e-Soul schlagen. Preislich ist er etwas attraktiver und das Gesamtkonzept etwas frischer. Aber wie gesagt die Geschmäcker sind verschieden und das ist auch gut so.


Mit dieser Generation der E-Fahrzeuge dürfte wohl endgültig der Niedergang der klassischen Verbrenner eingeläutet worden sein, wenn da nicht die Lieferzeit wäre. Wenn man nicht einen der vorrätigen e-Soul erwirbt, wird man wohl 12 Monate oder mehr auf die Lieferung warten müssen.


Falls es der e-Soul werden soll, können wir die nötige Ladestation dafür empfehlen. Die e-Soul Heim-Ladestation von emops hat 11kW Ladeleistung auf 3 Phasen. Der Soul kann aber nur 7,4 kW auf zweiphasig laden. Im Normalbetrieb dürfte das aber genauso wie beim e-Niro ausreichend sein.


Also auf geht's zum Kia Händler in der Region!

 

 

Kia-e-Soul Frontansicht mit Ladeklappe
Kia e-Soul Frontansicht mit Ladeklappe
Kia e-Soul Innenraum
Kia e-Soul Innenraum
Kia e-Soul Cockpit
Kia e-Soul Cockpit
Kia e-Soul Navi- und Verbrauchsanzeige
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